www.lu. ch

Brustkrebsvorsorge

Prävention und Früherkennung

Brustkrebs frühzeitig erkennen

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. In der Schweiz gehört Brustkrebs zu den häufigsten Gründen, warum Frauen an Krebs sterben.

Brustkrebs kann man nicht verhindern, aber frühzeitig entdecken. Wenn Brustkrebs früh erkannt wird, ist die Behandlung oft weniger belastend und die Heilungschancen sind besser. Das bedeutet für die betroffenen Frauen oft weniger Nebenwirkungen und eine höhere Lebensqualität.

Kurz zusammengefasst: Die Brustkrebsvorsorge führt zu:

  • weniger Todesfällen durch Brustkrebs,
  • schonenderen Behandlungen dank früher Diagnose,
  • besserer Lebensqualität für betroffene Frauen.

Die meisten der betroffenen Frauen sind älter als 50 Jahre. Deshalb konzentriert sich das Brustkrebsvorsorgeprogramm auf diese Altersgruppe. 

Was ist Brustkrebs?

Brustkrebs ist ein bösartiger Tumor in der Brust und entsteht, wenn sich Zellen in der Brust krankhaft verändern. Meistens ist das Drüsengewebe der Brust betroffen: Milchgänge oder Milchdrüsen. Bösartige Zellen vermehren sich unkontrolliert, wachsen in das umliegende Gewebe und schädigen es. Krebszellen können sich über die Lymph- und Blutbahnen im gesamten Körper ausbreiten. Sammeln sie sich in einem anderen Organ oder Körperteil, nennt man sie Metastasen (Ableger). In einem fortgeschrittenen Stadium breitet sich Brustkrebs häufig in die Knochen, in die Leber oder in die Lunge, seltener in das Gehirn, aus.

Brustkrebs ist nicht immer gleich. Es gibt verschiedene Formen. Oft kann Brustkrebs gut behandelt und geheilt werden. Manche Tumore wachsen langsam und bilden keine Metastasen. Andere wachsen schneller und breiten sich im Körper aus. Brustkrebs kann jede Frau treffen.

Die meisten Risikofaktoren lassen sich nicht beeinflussen, beispielsweise das Alter, das Geschlecht oder Genmutationen. Das Risiko für Brustkrebs steigt mit zunehmendem Alter. Manche Frauen haben zudem eine familiäre Vorbelastung. Wenn die Mutter oder die Schwester an Brustkrebs erkrankt, ist das eigene Risiko etwa doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Frühzeitig erkannt, kann Brustkrebs meist geheilt werden

Brust
  • Brustkrebs tritt auf, wenn sich Zellen in der Brust unkontrolliert teilen. Meist beginnt der Brustkrebs in den Drüsen oder in den Milchgängen.
  • Wenn Brustkrebs Beschwerden verursacht, ist er meist schon Monate oder Jahre gewachsen und fortgeschritten.
  • Mit einer Mammografie-Untersuchung lassen sich Veränderungen im Brustgewebe, die auf Krebs oder Krebsvorstufen hindeuten, früh erkennen.
  • Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser ist der Erfolg einer Behandlung.

Wenn 1000 Frauen am Brustkrebsvorsorgeprogramm teilnehmen:

Zahlen

Pro Jahr erkranken in der Schweiz rund 6500 Frauen neu an Brustkrebs. Das Risiko von Brustkrebs steigt mit dem Alter, aber auch Frauen unter 50 Jahren können betroffen sein. Jährlich sterben rund 1300 Personen an Brustkrebs. Auch Männer erkranken an Brustkrebs, aber viel seltener.

Programmzentrum
Dienststelle Gesundheit und Sport

Standort

Brustkrebsvorsorgeprogramm

Meyerstrasse 20

6002 Luzern

Telefon 041 228 66 00

E-Mail

 

Telefonzeiten

Montag bis Donnerstag
08.00 - 12.00 Uhr
13.30 - 17.00 Uhr*
*vor Feiertagen bis 16.00 Uhr

Freitag
08.00 - 12.00 Uhr
13.30 - 16.00 Uhr